LiebesErklärung.

Es gibt ein Rezept für eine gelungene Partnerschaft und das lautet – Wissen. Die Liebe folgt Regeln und je mehr wir über diese Regeln wissen, um so mehr Liebe wird in unserem Leben sein. Das Buch „Liebes-Erklärung“ ist für Männer und Frauen gedacht, die konkrete Antworten auf die Fragen einer ernsthaften Partnerschaft suchen; es zeigt einen klaren und umsetzbaren Weg zu einer liebevollen Beziehung – und ist dabei buchstäblich Liebe-voll zu lesen. (190 Seiten, € 19,80)

Leseprobe

VORWORT

„Kein Mann und keine Frau sind je zusammengekommen und haben sich mit einem tiefen Blick in die Augen zugeflüstert: „Weisst Du, was ich mir wünsche? Dass wir bald schreckliche Auseinandersetzungen wegen absoluter Bagatellen vom Zaun brechen, dass wir uns wehtun, anschweigen und demütigen, dann über Jahre keinen Sex mehr haben und beide fremdgehen – versprichst Du mir das? Bitte …“

Wir alle suchen in unseren Partnerschaften die große Liebe. Und wir haben eine innere Stimme, einen Kompass, der uns sagt, dass es diese Liebe gibt und dass wir nach dieser Liebe suchen sollen – weil es  nichts Größeres und Wichtigeres im Leben gibt. Allerdings tauchen dabei Hindernisse auf – die Liebe gelingt nicht einfach so; und schon gar nicht so einfach. Unzählige Bücher sind darüber geschrieben worden, warum das so ist und warum es welche Hindernisse gibt und die Tendenz geht dahin, es sich in der Nicht-Liebe einzurichten, es sich mit ihr möglichst bequem zu machen.

Dieses Buch hat eine andere Idee: Je mehr wir wissen, wie die Liebe funktioniert und vor allem, wie sie ganz sicher nicht funktioniert, umso mehr Liebe wird es in unserem Leben geben. Die Liebe kommt zu allen, aber sie bleibt nicht bei den Ahnungslosen.

Der beste Weg aus einer Sackgasse heraus besteht bekanntlich darin, gar nicht erst hineinzugeraten. Partnerschaften haben eine Architektur und sie haben Entwicklungswege, und wenn Sie und Ihr Mann bzw. Ihre Frau diese kennen, dann haben Sie mit einem Mal Worte ud Erklärungen für das, was da passiert. Sie können sich dann besprechen und mitteilen und vielleicht sogar verstehen – und so haben sie keine Sackgasse mehr vor sich, sondern einen Weg. Dann sind Sie nur gestolpert, aber nicht gefallen. Was Sie gerade in der Hand haben, ist ein Buch für Paare, die es endlich wissen wollen – nämlich wie es ihnen gut geht.


Inhalt

Vorwort S11

1 LIEBESTRAUM

Die Welt ist ein Paar S14
Der neue Freiraum S17
Der Sinn des Verliebtseins S20
Die wirkliche Wirklichkeit S27
Die Funktionsebene S29
Die Herzebene S34
Gute Verbindung: das Zusammenspiel von Funktionsebene
und Herzebene S37
Jede Beziehung beginnt vor der Beziehung S42
Denken, fühlen, tun: Der Wachstumspfad S44
Die Dressur der Gefühle S48
Die zwei Herzen S53
Danke: das Nehmerherz S54
Bitte: das Geberherz S57
Der Liebeswert S61
Schutzhülle: der Funktionswert S63
Selbstgemacht: die Muster der Entwertung S65

2 LIEBESMÜHE

Wahre Liebe, falsche Liebe S70
Hohe Wellen: Der Fischer und seine Frau S70
So satt: Made und Speck S73
Großer Fehler: die Kleinhalte AG S76
Kein Märchen: Hänsel und Gretel S78
Schwerer Irrtum: Liebe light S81
Biss zum bitteren Ende: die Vampire S87
Wirklich wahr? S90
Der Reality Check S93

Und Schnitt: Über uns.

3 LIEBESABENTEUER

Der große Hinterhalt: das Hinterzimmer S98
Rüttler und Bremser S115
Knall und Fall S118
Mein Liebeswert, dein Liebeswert S122
Die Kennzeichen des Liebenswertes S124
Die Schlüsselerlebnisse S129
Der Schlüssel zu allem: Herzmut S132
Offen gesagt: Reden wir darüber S133
Hiergeblieben: Die Kraft zu bleiben S136
Du hast, was ich brauche S136
Das Rendezvous der Herzen S138
Die große Talenteshow S140
Die Themen der Geschlechter S144
Sieht gut aus: Frauenthema Schönheit S149
Mann oh Mann: Männerthema Wirkung S153
Aussichtsreich: Meine Vision, unsere Vision S158

4 LIEBESLEBEN

Ohne Unterschied: leben und lieben S164
Der Höhepunkt: Sex mit Herz S166
Urgefährlich: Die Ursprungsfamilie S171
Im Ring: vom Heiraten S175
Lang lebe die Liebe: über das Alter S182

Nachwort: Jeder Single ist ein halbes Paar S187

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Moderne Frauen.

Moderne Frauen können endlich all das erreichen, wovon die Frauengenerationen vor ihnen geträumt haben: Gleichberechtigt leben, Karriere machen, die Familie genießen und mit Männern auf Herz- und Augenhöhe leben. Warum ihnen das so selten gelingt und warum es nicht die äußeren Hindernisse sind, die sie bremsen, sondern die inneren – das erklärt dieses Buch. Sehr lebensnah, sehr konkret und ohne die üblichen Genderantworten, die niemandem mehr weiterhelfen. Am wenigsten den Frauen. (144 Seiten, € 19,80)

Leseprobe

„Gehen Sie doch bitte kurz einmal mit mir zurück zu Kapitel 1: Dort habe ich Ihnen das Bild des Vogels im Käfig vorgestellt, dem nach langer Zeit des Eingesperrtseins, der Beschränkung und der buchstäblichen Ausweglosigkeit plötzlich die Käfigtüren geöffnet werden. Himmelweit geöffnet. Sie können sich bestimmt gut vorstellen, dass dieser zarte, leicht verunsicherte Vogel sowohl große Sehnsucht nach dieser Freiheit hat als auch große Angst vor dieser Freiheit. Er wird also den Kopf zur Käfigtür herausstrecken, begeistert von der Landschaft, die er sieht, dem  Blau des Himmels und der unfassbaren Weite der Welt und eine Stimme wird ihm sagen: Nichts wie raus! Und genau in dieser Sekunde wird er die kleinen Vogelaugen ziemlich weit aufreissen und den Kopf schleunigst wieder in den Käfig zurück stecken. Er wird sich nämlich denken: Du meine Güte, diese Landschaft ist wirklich groß und der Himmel wirklich hoch und die Welt unfassbar weit,  das sind ja unfassbare Möglichkeiten zu scheitern und angegriffen zu werden … nichts überstürzen. Vorsicht!

Der Spagat, in dem sich moderne Frauen befinden, ist dieser Situation sehr, sehr ähnlich: Sie haben eine echte unverfälschte Freude am modernen Leben, sie wollen die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten, mit beiden Händen ergreifen. Sie wollen Beruf und Kinder und die Liebe mit einem Mann, sie wollen Freiheit und Freude und Genuss und Erfolg und in diese Welt springen wie in einen See an einem hellblauen Sommertag, sie wollen all das von ganzem Herzen. Das Problem ist nur – mit ganzem Herzen geht nicht. Denn das ist es ja, was ich im vorigen Kapitel beschrieben habe: Es gibt bei fast allen Frauen ein verletztes Herz, ein hinter hohen Schutzmauern in Sicherheit gebrachtes Herz. Es ist wichtig, dass Frauen verstehen, dass diese Sicherheitsverwahrung eine unbewusste Entscheidung der Kindheit war; es war eine Unternehmung, die sie als Mädchen zu ihrem Schutz durchgeführt haben. Als erwachsene Frau wollen sie allerdings nicht so sehr Schutz, sie wollen vielmehr endlich gefühlvoll, liebevoll, freudvoll durchs Leben – und dazu würden sie ihr ganzes Herz brauchen. Der Spagat zwischen Sehnsucht nach Leben und Sehnsucht nach Schutz vor ebendiesem Leben reisst moderne Frauen vielfach mitten entzwei.

Frauen tun sich dann schwer damit, ihr Herz, ihr Innerstes, ihre Verletzlichkeiten zu zeigen. Andereseits aber wollen sie gemocht und geliebt werden, von der Welt und dem Leben und insbesondere natürlich von den Männern. Sie wollen gleichzeitig im Käfig und in der Welt sein – und das geht natürlich nicht. Als Lösung haben gerade viele der kräftigen, starken Frauen von heute eine Lösung entwickelt, das die Vereinbarkeit dieser beiden Unvereinbarkeiten ermöglichen soll. Sie haben eine Benutzeroberfläche geschaffen, die mit der Welt kommuniziert, aber gleichzeitig nichts mit ihrem Herzen zu tun hat.

Ich nenne dieses Phänomen „iWoman“.

iWoman ist eine Frau, die alles von sich zeigt, aber gleichzeitig nichts preisgibt, die der Welt und ihrem Mann und ihrer Familie nur das vermittelt, was sie ungefährdet mitteilen zu können glaubt. Das ist gar kein Frauenbild, das es dann zu sehen gibt, sondern ein selbstgemaltes Frauenspiegelbild. Die innere seelenvolle Person gibt es bei „iWoman“ nicht zu sehen, nicht zu erleben und für den Mann, die Kinder und die Freundinnen auch nicht zu spüren. Nur einen äußeren, mainstreamgerechten, als ungefährdet angesehenen Teil von Frau.

Das ist iWoman: Eine Frau, die eine Benutzeroberfläche präsentiert, ausgerichtet an den Ewartungen der Welt und den eigenen Ängsten, aber nicht das eigene, authentisches Wesen. Per Touch zu bedienen, immer die glatte und schöne und sehr gläserne Oberfläche entlang …“


INHALT

EINS
Die Angst vor dem Fliegen

Die grosse Glückweglegung S19
Die große Männerweglegung S23
Der Erbe der Mutter S29
Die Imitation der Mutter S31
Die Kompensation für die Mutter S33
Die Rache an der Mutter S35

ZWEI
Frausein ist Herzensangelegenheit

Herzlichst: Ihr Geberherz S42
Herzlichst: Ihre Nehmerherz S45
Liebessachen und Wertsachen S47
Mein Gott, Vater S49
Der Vater, der selbst ein Kind ist S55
Der offensichtlich schlechter Vater S57
Der Teflonvater S57
Liebe vergeht, Hektar besteht: S60
Vom Leben im Außen

Frauenfrage: Das Thema S66
Doppel- und Dreifachbelastung

DREI
„iWoman“: Die Benutzeroberfläche moderner Frauen

Die Karte der Entwicklung S72
Die EINS, ZWEI, DREI, VIER S75
Benutzeroberflächen

Frauenfrage: Das Thema Sex S96

VIER
Liebewert und High Heels: Das Schönheitsego

Wie die Schönheit hässlich wird S100
Sprechen wir darüber S109
Schönes Thema Alter S114
Die auffälligen Frauen: S114
Das Forever-Young-Phänomen
Die unauffälligen Frauen: S116
Das Forever-Old-Phänomen

FÜNF
Zum Glück gibt´s Männer

Wie finde ich den richtigen Mann? S125
Frau sein vs. Mann haben S130
Liebevoll statt wertvoll S133
Woran erkenne ich meinen Mann? S138

Nachworte S154

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Schattenjunge, Schattenmädchen. Wie unsere verborgenen Seiten unser Leben steuern.

Warum gelingt uns das Leben nicht so, wie wir uns das vorstellen? Weil wir alle einen „Schattenjungen“ bzw. ein „Schattenmädchen“ in uns haben, die uns daran hindern. So lautet die Antwort von Stefanie Körber, die daraus ihre höchst erfolgreiche Methodik der Schattenarbeit entwickelt hat.

Das wahrscheinlich beste Grundlagenbuch zum Thema Schatten und Schattenintegration. Für interessierte Laien, Studenten und therapeutisch Arbeitende. (140 Seiten, € 19,80)

Leseprobe

VORWORT

„Als ich nach dem Studium und der Therapieausbildung begann, meine therapeutische Praxis auzubauen, wuchs die Zahl meiner Klienten langsam – aber stetig. Was allerdings schnell anstieg, war meine Unzufriedenheit: So sehr ich wusste und spürte, dass ich meinen Klienten helfen konnte, so sehr ich sehen konnte, dass unsere Gespräche und Sitzungen ihnen eine Hilfe waren, so sehr frustrierten mich die Grenzen meiner therapeutischen Ansätze jeden Tag und jede Sitzung aufs Neue:

Die Veränderungen dauerten mir viel zu lange; ich spürte, wie sehr meine Klienten litten – an ihrer Beziehung, ihrer Sexualität, ihrem Beruf, ihrer Gesundheit, ihrer Herkunftsfamilie, ihren Geldsorgen oder ihren Schwierigkeiten mit den Kindern. Es fühlte sich unbehaglich an, soviel Lebenszeit verrinnen zu sehen und so viel Unglück mitanschauen zu müssen, bis sich irgendwann irgendwas zum Besseren wendete. Und dann hielten die Veränderungen oft nicht lange an; dabei war es immer meine Idee, dass ich mich durch meine Arbeit selbst überflüssig mache, weil meine Klienten sich ab einem betimmten Zeitpunkt selbst bewusst sehen und sich dadurch auch selbst und ein Leben lang entwickeln können. Ich begann mich verstärkt mit Modellen und Konzepten zu beschäftigen, die rasch und umfassend wirken und entwickelte im Lauf der Zeit ein eigenes Therapiekonzept, das Sie jetzt vor sich haben:

Die „Schattenarbeit“.

Die Schattenarbeit hat tatsächlich vielen Menschen schnell und nachhaltig geholfen und ich werde sie Ihnen auf den nächsten Seiten vorstellen. Sie ist eine sehr ehrgeizige Methode: Die Schattenarbeit wird Sie zu einem Leben führen, das Ihnen entspricht und das Sie deshalb auch erfolgreich leben können. Das beschreibt auch, worum es in der Schattenarbeit nicht geht: Sie in einem falschen Alltag besser funktionieren zu lassen oder Ihnen dabei zu helfen, Missstände besser auszuhalten – auf dass Sie in einem eher sinnlosen Leben ein bisschen problemloser zurechtkommen. Denn es ist überhaupt keine Lösung und kein Gewinn für Sie in einer unglücklichen Situation oder in einem falschen Leben festgehalten werden. Glück und Kraft und Entwicklung kann es nur geben, wenn Sie „in Wirklichkeit“ Ihr richtiges Leben leben – und alle Mittel, Methoden und Ideen, alle Bücher, Therapien und Seminare, die Ihnen helfen, ein falsches leben besser zu ertragen, sind nichts weiter als eine Art seelischer Betäubungsmittelverkauf. Ich habe dieses Buch für alle geschreiben, die ihr falsches Leben beenden möchten und dafür konkrete  Hilfe suchen.

Entscheidend ist, dass Sie etwas ändern wollen. Nicht nur ein bisschen, so wie man in einem Zimmer die Möbel umstellt, sondern grundsätzlich und nachhaltig – weil Sie eines spüren: Dass Sie ein Leben haben, das es wert ist, gelebt zu werden. Dass Sie Talente haben um die man Sie beneidet. Dass Sie eine einzigarige Perslönlichkeit sind und dass Ihnen all das nicht gegeben wurde, um es zu vergeuden oder in Mittelmäßigkeit untergehen zu lassen. Ich habe dieses Buch in drei Teile eingeteilt:

Teil 1 des Buches beschreibt, wie wir als Kinder und Jugendliche  unsere Schatten entwickeln: Wir lösen Eigenschaften, Wünsche, Impulse und Gedanken, die von unserer Umwelt (=v.a. den Eltern) abgelehnt werden, aus unserer Persönlichkeit heraus – oft unsere besten Seiten. Das sind schmerzhafte Erfahrungen, aus ihnen heraus entwickeln wir eine sog. „Schattenpersönlichkeit“, die Summer unserer verdrängten Persönlichkeitsteile; sie geht und steht von nun an immer hinter uns und bestimmt unser Leben mit, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Teil 2 zeigt, wie sich diese Abspaltung im Alltag auswirkt: Während unsere „Schattenpersönlichkeit“ versucht, wieder Teil unseres Lebens zu werden (nicht ganz unbrechtigt, wenn man bedenkt, dass sie ja ein Teil vo uns ist!), versuchen wir, sie möglichst weit davon fernzuhalten. Das Leben wird so immer unruhiger, problematischer – und eines Tages wird es dramatisch, wir landen in einem oder mehreren der vier großen Lebensdramen:

  1. Wir sind erfolglos in Partnerschaft und Beziehung (Beziehungsdrama)
  2. Wir erleben keine Erfüllung im Beruf und können Wohlstand nicht erzeugen oder halten (Existenzdrama)
  3. Wir kommen mit den Kindern nicht ins Glück und leben in Problemfamilien (Familiendrama)
  4. Wir flüchten in Krankheit bzw. Körperkrisen (Gesundheitsdrama)

Teil 3 bschreibt dann praktisch und konkret, wie wir als Erwachsene diese Schattenpersönlichkeit wieder integrieren und so wieder zu einer ganzen Persönlichkeit werden können – wo wir also alle unsere Eigenschaften, Wünsche, Impulse und Gedanken ins Leben bringen und endlich ein Leben ohne Drama, dafür mit Kraft und Glück führen können.“

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Mann. Moderne Betrachtungen.

Moderne Männer haben de facto keine Orientierung mehr, was denn ein „richtiger“ Mann sein soll. Das hat viele Ursachen, aber vor allem eine Konsequenz – darunter leiden ihre Frauen, ihre Söhne und Töchter und am allermeisten sie selbst. Denn ohne ein eindeutiges Männerbild ist das Mannsein nicht zu haben.

Das Buch ist ein überzeugender Entwurf für ein modernes Männerleben und setzt sich intelligent über die Kurzsichtigkeit der aktuellen Männerdiskussion hinweg. Es führt sehr lebensnah und konkret durch Themen wie Rollenmodelle, Vorbilder, Beruf, Sex, Alter, Gefühle, Kinder, Familienleben, Vaterschaft – und natürlich die Liebe, um die es am Ende in jedem Männerleben geht. (145 Seiten, € 19,80)

 

Leseprobe

„Im vorigen Kapitel ging es um die Frage, warum Sie als moderner Mann überhaupt über Ihr Mannsein nachdenken sollten. Die Antwort lautet kurzgefasst – Ihr Leben hängt davon ab. Die Frau, die Sie haben, die Beziehung, die Sie führen, Ihre Kinder, Ihr Erfolg im Beruf, Ihre Wirkung auf andere, die Koordinaten, nach denen Sie sich auf dieser Welt bewegen – alles wird davon abhängen, ob Sie als Mann durchs Leben gehen oder als Junge.

Der Unterschied dabei: Das Kennzeichen des Jungen ist, dass er sich der Welt auf verschiedenen Feldern ausgesetzt fühlt, sie ist ihm zu groß und zu komplex, er fühlt sich ihr nicht gewachsen. Also versucht er, sie zu verkleinern – er verweigert die Aufgabe in Liebe UND Beruf UND Familie groß zu werden und wird behaupten, dass das ja gar nicht geht bzw. das Mann das auch gar nicht muss. Er wird in Folge in mindestens einem Bereich versagen, womöglich jämmerlich. Läuft es ganz schlecht, erreicht er in keinem der drei Bereiche etwas.

Ein Mann dagegen ist fähig, über sein Jungensein, seine Ängste und sein Schutzbedürfnis hinauszuwachsen, und zwar in die Welt hienein: Er will in  Liebe UND Beruf UND Familie groß werden und am besten großartig und das aus einem ganz einfach Grund – weniger ist ihm zu wenig. Ein Mann hat das Bedürfnis nach mehr und nicht nach mehr oder weniger. Er will sich nicht zufrieden geben, sondern wirklich zufrieden sein. Er will nicht alles, aber alles, was er sein kann.

Sein Ziel ist Entwicklung und nicht Stillstand und sein Erfolgsmaßstab ist nicht das Irgendwie aushalten und das Irgendwie durchkommen, sonndern das wirkliche Weiterkommen, das Verändern und Gelingen. Ob Sie das schaffen, ist übrigens leicht zu bemerken – und zwar für absolut jedermann/jederfrau – man merkt es an Ihrem Leben. Es ist lebendig. Weil es so wichtig ist, möchte ich das kurz erkäutern: Wir sind auf der Welt, damit es uns gut geht. Wir sollten als Mensch mehr werden und nicht weniger. Wenn man nicht gerade in einer Paranoiablase von nordkoreanischen Ausmaßen lebt, dann ist schwer vorstellbar, dass irgendjemand oder irgendetwas ein Interesse daran haben könnte, Sie unglücklich oder unter Ihren Möglichkeiten lebend zu sehen. Es macht schlicht keinen Sinn. Das Gegenteil erscheint mir unendlich wahrscheinlicher – Ihr Leben soll bitte gelingen. Für Sie und für die Menschen um Sie herum. Sie sollen mit Ihrem Wesen und Ihrer Persönlichkeit die Welt bereichern, nicht bearmen. Einen Mann erkennt man deshalb immer an seinen Lebensmständen, an dem, was ihm im Hier und Jetzt gelingt. Oder eben nicht. Und da gibt es ein paar Merkmale …

ERSTENS.
Mann hat eine Frau.

Das erste Kennzeichen für einen Mann ist mit blossem Auge sichtbar – eine Mann hat eine Frau an seiner Seite. Fast immer eine große Liebe, seine große Liebe. Ich habe dazu viele recherchiert, und es ist geradezu frappierend, dass alle Männer, die ich als richtige Männer betrachten würde, gr0ße Lieben an Ihrer Seite haben und sie auch in die Mitte ihres Leben stellen gestellt haben – Odysseeus stand neben Penelope und Humphrey Bogart neben Lauren Bacall. Steve McQueen, Kurt Tucholsky, Paul Newman, Sean Conary, Robert Redford und Bill Gates, sie waren und sind Männer mit einer große Liebe an ihrer Seite. Und das, was man salopp Frauengeschichten nennt, hört man von ihnen praktisch nie. Der Umkehrschluss ist unmissverständlich: Wenn Sie allein leben, sind Sie (noch) nicht Manns genug. Sorry.

Damit meine ich nicht ein paar zähe Singlemonate, die jedem passieren können, oder die schlimmen Jahre nach einer Trennung, einem Todesfall oder einer Scheidung. Ich meine das dauerhafte, hagestolze Alleinleben, das nicht teilen mag, keine Beziehung führen kann und sich selbst am Ende immer am wichtigsten nimmt.

Das kennzeichnet ein Jungenleben…“


Inhalt

Vorwort oder die Mannalphabeten S10

EINS
Mann oh Mann

1.1.Was wäre, wenn es alle Probleme in Ihrem Leben S13
nur gibt, weil Sie nicht Manns genug sind?
1.2. Der große Orientierungsgewinn: S14
Der Orientierungsverlust der Männer
1.3. Vom Jungen zum Mann. Oder eben nicht. S18
1.4. Ein Grund-Satz. S26
1.5. Das Mann-o-Meter S27

ZWEI
Was hart man davon, wenn man ein Mann ist?

2.1. Mann hat eine Frau. S38
2.2. Mann hat Sex. S54
2.3. Mann hat eine Familie. S56
2.4. Mann ist in einem Beruf, der Berufung ist. S73
2.5. Mann ist immer zuerst Sohn: über die Mutter. S81
2.6. Mann kann auch anders: über den Vater. S87
2.7. Mann verändert die Wirklichkeit. S95
2.8. Mann ist gebildet. S99
2.9. Mann achtet auf das Äußere. S102
2.10. Mann liebt die Wahrheit. S107

DREI
Manns genug: Eine Gebrauchsanweisung.

3.1. Die Antwort auf die Frauenbewegung ist nicht eine
Männerbewegung. Sondern die Männerundfrauenbewegung. S123
3.2. Niemand ist gerne kein Mann. S127
3.3. Man kann mit dem Mannsein jeden Tag anfangen. S129

Nachwort (bestehend aus einem Wort). S154

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